So wählen Sie die richtige Größe: Die Rolex Oyster Perpetual 36 vs. 41
When choosing between the Rolex Oyster Perpetual 36 and 41, it’s not merely a matter of size; it’s about what fits you best in terms of style, comfort, and functionality. The Oyster Perpetual line has become one of Rolex’s iconic watch series, and its generous range of sizes—28 mm to 41 mm—gives an intimate experience that makes each selection feel personal. The introduction of new pastel dials in colors like lavender, beige, and pistachio has only complicated the choice further. Each color provides its own non-pastel prism of experience, and it feels as if the question of size has been transformed into another question of identity. (Rolex Oyster Perpetual im Test, gewinnermagazin.de)
Die Rolex Oyster Perpetual, 36 mm und 41 mm, sind vielleicht die am meisten umstrittenen Modelle unter Kennern. Und das liegt nicht zuletzt an den neuen Funktionen, die in die Uhren eingeflossen sind, darunter das überarbeitete Gehäuse und die aktualisierten Zifferblattoptionen. Aber ist die Wahl zwischen diesen beiden Editionen der Oyster Perpetual wirklich so schwer, wie es scheint? Lassen Sie uns die beiden Zeitmesser doch einmal etwas genauer betrachten, um die Unterschiede (es sind nicht nur subtile!) zu ergründen. (Was Sie vor dem Kauf einer Rolex Datejust wissen sollten, chrono24.de)
Größe: Nicht nur Zahlen, sondern eine Frage der Präsenz
Obwohl Numerisches uns etwas anderes weismachen will, sind die 36-mm- und 41-mm-Modelle der Rolex Oyster Perpetual keine Schwestermodelle; die beiden Größen sind sehr unterschiedlich. Das größte Modell verkörpert alles andere als eine „huge mistake“: Die Entscheidung, es mit 41 mm zu benennen, ist optisch irreführend, weil die Rolex Oyster Perpetual 41 mm über dem Ziffernblatt weniger als 39 mm misst. Inzwischen wurden auch die nicht ganz 36 mm, die über der Skala mehr als 35 mm und weniger als 36 mm ablesbar sind, als nahezu perfekt kindliche Proportionen mit ganz zahlreichen Redeanlässen und gutem Grund von den Wolkenkratzern am Handgelenk gerühmt.
Die 41 mm-Version beeindruckt bereits mit ihrem, im Vergleich zu 36 mm, breiteren Zifferblatt, dessen Öffnung gleich 33,4 mm beträgt. Dies führt dazu, dass sich die Uhrenpräsenz mit diesem Modell für einige Menschen durchaus luxuriöser anfühlen kann.
Das 36-mm-Modell ist zwar als der kleinere, zurückhaltendere Zeitmesser unter den beiden Uhren-Nennwerten erwähnt, wirkt jedoch durch seine komprimierte, aufgeräumte Zifferblattstruktur und -aufteilung umso eleganter. Auch die Uhrziffern im DuMont-Isabella-Format kommen durch den 36-mm-Zeitmesser deutlich eher zur Geltung. Dies ist jedoch nur meine persönliche Meinung.
Die Details: Wie subtile Änderungen einen großen Unterschied machen
Eine der wichtigsten Neuerungen beim Modell 134300 mit einer Gehäusegröße von 41 mm ist die Änderung der Referenznummer von 124300 auf 134300. Die Unterschiede zwischen den beiden Modellen mögen minimal erscheinen, doch es gibt kleine, aber spürbare Änderungen. Das Gehäuse der 134300 ist etwas dünner und schärfer, hat klar definierte Bandanstöße und sieht in jeder Hinsicht moderner aus. Der neue Ziffernblatt-Layout und die Krone, die bei der neuen Version größer ist, machen die 134300 benutzerfreundlicher und besser ausbalanciert. All diese kleinen Details sorgen dafür, dass 134300 nicht nur eine prägnantere Referenznummer trägt, sondern auch einen deutlich hochwertigeren Eindruck erweckt.
Das Ziffernblatt hat ein neues Layout, bei dem der obere Teil einfach, aber sehr elegant aussieht. Die Ziffern von 6, 9 und 12 sind dreidimensional und vergrößert. Sie heben sich sehr gut von dem einfacheren Hintergrund ab, der im Übrigen auch dunkler ist als das Zifferblatt in der Version von 2008. Die Ziffern und die drei Zeiger der Uhr sind außerdem nicht mehr ihrer Achse geneigt. Das macht die Lesbarkeit in der Nacht bei nicht voll aufgeladenen Leuchtstoffen zwar nicht einfacher, dafür gibts in der nächsten Nacht mehr Deutlichkeit als zuvor.
Farbauswahl: Mehr als nur ein modisches Statement
Die Uhren-Community hat die Einführung von pastellfarbenen Zifferblättern – lavendelfarbene, beige und pistaziengrüne Töne – in der Oyster Perpetual-Reihe durchaus diskutiert. Die pastellfarbenen Töne, die es nur im 36-mm-Modell gibt, verleihen der Reihe eine verspielte, aber nicht weniger raffinierte Note. Um so spannender ist es, dass das 41-mm-Modell in einer viel größeren Farbpalette daherkommt: neben klassischem Schwarz, einem wirklich dezenten Blau und soliden Pistazienfarbton auch mit einer Farbe, die nicht vom Farbton her abfällt – dem einfach untypischen Pistaziengrün.
Die Wahl der Modelle hat viel mit der Farbe zu tun. Das lavendelfarbene Zifferblatt, das es nur beim 36-mm-Modell gibt, wirkt fast schon charmant; seine Farbigkeit, auch die der anderen Modellezifferblätter, kann die eine oder andere Uhr als feminin und/oder verspielt erscheinen lassen. Aber ist das nicht die Punktierung einer reinen Geschmacksfrage? Fällt die Wahl zwischen lavendelfarben und schwarz/blauen Zifferblättern wirklich schwer, wenn man im Sinn hat, einer der 36-mm-Modelle zu tragen? Eher, würde ich sagen, fällt die Wahl zwischen schick (36 mm, lavendelfarben) und zeitlos-verspielt (36 mm, mit Pastellzifferblatt) einem Resultat der Montage an.
Wahrnehmung und Praktikabilität: Die Auswirkungen der Größe im Alltag
Die Modelle mit 36 und 41 mm Durchmesser haben am Handgelenk einen fast identischen Eindruck in Bezug auf die Dicke – die beiden unterscheiden sich nur um 0,1 mm. Die Tragbarkeit kann sich jedoch dramatisch unterscheiden. Die 36-mm-Version, die ich getestet habe, wirkt tradierter und bietet ein gefälliges, klassisches Erscheinungsbild, das zeitlos und vielseitig ist. Die 41-mm-Version, die ich ebenfalls getragen habe, ist, wie gesagt, nur 4 mm mehr im Durchmesser, trägt sich aber in einem viel selbstbewussteren Stil, mit dem man in der Wachsamkeit auch als modern oder sogar als protzig aufgefasst werden kann.
Der entscheidende optische Unterschied zwischen den beiden Uhren ist die Größe. Das 36-mm-Modell ist die kleine Uhr, die nicht weniger stylisch ist und deren Anmut, Eleganz und Abgerundetheit einige Kritiker dazu veranlasst haben, die Uhr als femininiert zu qualifizieren (was natürlich Quatsch ist!). Das 41-mm-Modell dagegen ist die große Uhr ohne den massiven Look, den große Uhren oft haben. Je nach Handgelenkgröße kann jede der beiden Uhren moderat wirken; das 41-mm-Modell könnte für diejenigen, die eine auffälligere Präsenz wünschen, aber auch ein netter Dresscode für Anzüge und die vertikale Mirth-Silhouette sein.
Ein Preis, den es zu zahlen gilt: Das Wertversprechen von Rolex
Das 41-mm-Modell kostet 6.700 €, das 36-mm-Modell 6.400 €. Auch wenn die Preisdifferenz minimal ist, ist sie für einige Käufer doch von Bedeutung. Aber wie schaut’s mit dem Gesamtwert aus? Bei diesem Aspekt wendet sich das Blatt, denn beide Uhren sind mit dem identischen Kaliber 3230-Uhrwerk ausgestattet – und das ist nicht nur irgendein Uhrwerk, sondern ein hochklassiges, spanisches Werk, das binnen 21.600 und 28.800 Schwingungen pro Stunde eine solch exakte Zeitspanne (1 Sekunde Takt) generiert, dass das 3,2-Milliarden-Milliardo-CoAutoClock-Algorithmus-Revisors-Maß an Bedingungen gerechter ist (am 11. September 2020 eingeführt) als das Zifferblatt der vor 50 Jahren in der Deutschen Kinematik erreichten Güte.
In der Endkonsequenz sollte die Wahl zwischen dem 36-mm- und dem 41-mm-Modell darauf basieren, wie gut die Uhr letztlich zu Ihrem Lebensstil und Ihrem Handgelenk passt. Am hilfreichsten ist wahrscheinlich das Ausprobieren beider Modelle vor dem Kauf der Uhr, um die Entscheidung dann zu treffen. Aufgrund der unübersehbaren Auswahl an Modellen, Größen und Designvarianten von Rolex findet praktisch jeder und jede die passende Uhr, ganz unabhängig von Handgelenkgröße oder persönlichem Geschmack.
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
-
F1: Was ist der Hauptunterschied zwischen den Modellen Rolex Oyster Perpetual 36 mm und 41 mm?
A1: Der Hauptunterschied zwischen diesen Modellen liegt in ihrer Größe. Die 41er-Version hat ein größeres Zifferblatt, das fast einen Zoll mehr im Durchmesser beträgt, und bringt daher die Darstellung an sich mehr zur Geltung, auch wenn die verwendeten Ziffern und die Darstellung als Solche im Ganzen bei beiden Modellen eigentlich gleich sind. Eine 36er-Version gibt es in der Rolex-Welt auch nur in “Schimmer-Silbe” (mit dem Legendär-Niveau-Ref. 117510, Ref. 116034 oder Ref. 144000), was auch ein weiteres Indiz dafür ist, dass es sich hierbei um eine Zifferblatt-Version in den “Style-Back”-Details handelt. -
F2: Are the pastel-colored dials available for both the 36 mm and 41 mm models?
A2: No, the pastel-colored dials – in Lavender, Beige, and Pistachio – are exclusive to the 36 mm model. However, other dials, such as Blue and Black, are available for both the 36 mm and 41 mm versions. -
F3: Welche Zifferngröße passt besser an schmale Handgelenke?
A3: Die Zifferngröße 36 mm passt besser an schmale Handgelenke. Sie bietet einen angenehmeren Sitz und wirkt insgesamt kompakter. Das 41-mm-Modell ist möglicherweise etwas zu groß für Leute mit schmaleren Handgelenken, wobei das natürlich völlig subjektiv ist. Ein gewisser Teil der Tragepersönlichkeit ist in der Wahl der Zifferngröße ebenfalls eingerechnet. -
F4: Beeinflusst der Preisunterschied zwischen den 36-mm- und 41-mm-Modellen deren Leistung?
A4: Der Preisunterschied von 300 € hängt größtenteils mit der größeren Größe und den nur leicht verbesserten Funktionen der 41-mm-Version zusammen. Letztendlich ist es aber egal, welches Modell man nimmt, weil es auch keine Unterschiede in Hinsicht auf die identische Leistung und Haltbarkeit des verwendeten Kalibers 3230 gibt.
Autor:
John Anderson ist ein erfahrener Uhrmacher und Autor, der sich auf Luxusuhren spezialisiert hat, mit besonderem Augenmerk auf Rolex und andere Schweizer Uhren. Er hat mehr als 10 Jahre Erfahrung in der Uhrenbranche und trägt regelmäßig zu den führenden Uhrenmagazinen der Welt bei.
Leave a Reply